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Durch Are Waerland verstand ich die Gesetze der Gesundheit.
Er führte mich zu einer ganzheitlichen Religionsauffassung,
die Körper, Seele und Geist umfasst.

Gesundheit ist mehr als das Freisein von Krankheiten.
Gesundheit ist ein Zustand von Kraft und Leistungsfähigkeit, von Energie und Licht.
Ganzheitlich betrachtet ist der Gesundheitsweg ein Weg der spirituellen Transformation. Der wahre Gesundheitsweg umfasst Körper, Geist und Seele. Deshalb gehören Religion, Philosophie und Poesie ebenso dazu wie Physiologie und Ernährungswissenschaft. Niemand hat diese Ganzheitlichkeit des Gesundheitsweges besser zum Ausdruck gebracht als Are Waerland.

Nach Are Waerland, dem großen schwedischen Lebensreformer (1876-1955), geht es um den Weg zu einer neuen Menschheit (Buchtitel). Wer seinen Lehren folgt, erlebt nicht nur ein Freisein von Krankheiten, sondern eine Lebenserneuerung, die uns fühlen lässt, als lebten wir nun erst wahrlich, als haben wir vordem nur geschlafen und dahinvegetiert.

Er schreibt:

Das Waerland-System kann sich aber erst dann in seiner ganzen Tragweite auswirken, wenn sich die Gesunden seiner bemächtigen, wenn die Menschen, auch ohne durch Krankheit und Not veranlasst zu sein, in gesundem oder verhältnismäßig gesundem Zustand sich der gesunderhaltenden Lebensführung zuwenden. Dann wird die Einsicht und das volle Bewusstsein der Verantwortung dem Leben gegenüber den Antrieb geben.

Es muss ein Antrieb sein, der vom Geistigen ausgeht.

Nicht eine Vergewaltigung von leiblichen Interessen und Bedürfnissen, nicht die Flucht in ein heroisches Asketentum, nicht Fanatismus für irgendeine Idee sollen den Impuls für die Umstellung geben. Es muss ein Einfügen sein in die große Gemeinsamkeit des Lebens, ein Erkennen der Gesetze, die nun einmal für das Leben auf Erden herrschen und die allein es ermöglichen, dass körperliche und seelische Harmonie erreicht werden können.
Eine menschenunwürdige, gefährlich gewordene Zivilisation hat die Menschheit bis hart an den Abgrund gebracht, weil die Naturgesetze missachtet worden sind. Es ist daher unsere dringendste Aufgabe, uns Einblick zu verschaffen in diese Gesetze und uns wieder mit der Natur in Verbindung zu bringen.
Wir können nicht ´zurück zur Natur´, aber wir können sie uns geistig wieder erschließen. Wir müssen vorwärts zum Leben selbst, zu der Lehre, die dem Leben selbst gewidmet ist, zur Biologie.
(aus „Gesund werden - gesund bleiben“, Humata Verlag, Bern, 7. Auflage)


Gesundheit gewinnt man nicht ohne Anstrengung


Gesundheit ist keine isolierte Eigenschaft, die man ohne Anstrengung erlangt und etwa so verwahren kann, wie man eine Summe Geld in einem Geldschrank einschließt. Sondern sie ist etwas hochgradig Flukturierendes, Pulsierendes, Vibrierendes – ähnlich einem Orchester mit tausend Lebensfaktoren als Saiten, dem menschlichen Körper als Klangboden und der Menschenseele als Dirigent.

Auf jedem Einzelnen von uns beruht es, sein Orchester zu wählen, die Saiten der Instrumente zu spannen, den Taktstock zu ergreifen und das Ganze zu dirigieren. Die Musik, die jeden Nerv unseres Körpers vibrieren lässt, die unseren Sinn tagtäglich mit immer größerer Freude und vollkommener Harmonie erfüllen kann, die unserer Seele Flügel schenkt und unseren Geist über das Erdgebundene hier zu dem Zeitlosen, Ewigen erhebt, ist geistige und körperliche Gesundheit.
(aus  „Die große Lebensharmonie“, Humata Verlag, Bern, 3. Auflage)

Are Waerland war ein wahrhafter Lebenslehrer, ein Verkünder einer ganzheitlichen Religionsauffassung, die Körper, Geist und Seele mit einbezieht.

Heute ist Are Waerland in Deutschland entweder vergessen oder verfemt als „überholt“.
Seine Lehren werden als nicht praktikabel oder sogar als gefährlich abgetan.
Doch seine Lehren sind keineswegs widerlegt, sondern werden lediglich bekämpft von denen, die seine Anweisungen selber niemals ausprobiert haben. Es gibt durchaus Punkte, wo Waerland evtl. korrigiert werden kann  - in der Bewertung der säurehaltigen Früchte, in der Bewertung des Kochsalzes, in seiner Auffassung der menschlichen Evolution. Es ist nicht notwendig, mit einem Schriftsteller zu hundert Prozent übereinzustimmen, um seine Größe zu erkennen und ihm zutiefst dankbar zu sein. Are Waerland war nicht dogmatisch und stets bereit dazuzulernen. In den großen Grundzügen seiner Lehre hat er jedoch recht behalten. Er ist für viele Menschen zu einem Türöffner geworden für eine neue Sicht auf das Leben und für die Beschäftigung mit gesunder Lebensweise.
Are Waerland hat das, was er gelehrt hat, selber gelebt und durch sein eigenes Leben den Beweis erbracht, dass seine Lehren funktionieren.

Immer wieder liest man es, Waerland sei „überholt“. Und das in einer Zeit, wo die Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Adipositas, Migräne, Neurodermitis, Allergien, Diabetes, Rückenbeschwerden, Osteoporose, Arthrose, Rheuma und Krebs zu Volksseuchen geworden sind. Waerland selber hingegen konnte sich in jungen Jahren aus einer lebensbedrohenden Krankheitskrise befreien und ist bei guter Gesundheit 79 Jahre alt geworden. Viele Waerland-Anhänger konnten sich aus ihrem eigenen jahrzehntelangen Leiden durch Umstellung auf Waerlandkost befreien. Was meinen also die Menschen mit „überholt“? Ist das nicht sehr anmaßend und ignorant? Mit welchem Recht urteilt eine Gesellschaft so überheblich, die ihre Gesundheitsprobleme so offensichtlich nicht im Griff hat? Man möchte anscheinend Are Waerland möglichst schnell in der Versenkung verschwinden lassen.

Wir können auch heute noch von seinen Geheimnissen der Gesundheit lernen. Das bedeutet nicht, ein Imitator zu werden, sich ausschließlich auf Waerland-Rezepte zu beschränken und seine Lebensführung sklavisch zu übernehmen. Sondern wir können die Prinzipien, die in seinen Gesundheitslehren wirken, erfassen, und diese Prinzipien anwenden auf unsere eigene Lebensführung, die natürlich geprägt ist von der heutigen Zeit, vom heutigen Lebensmittelangebot, von den klimatischen Verhältnissen unseres Wohnortes und von unserer individuellen Struktur.

Es gibt auch Gesundheitsköstler, die sich weiterentwickelt haben, zum Beispiel zu einer radikalen veganen Rohkost, und nun meinen, Waerland ablehnen zu müssen. Aber Waerland hat niemals seinen Schülern verboten sich weiterzuentwickeln, und sowohl der Veganismus als auch die hundertprozentige Rohkost widersprechen seiner Lehre nicht.
Der angeblich so ideologische und unpraktikable Waerland bietet aber im Vergleich dazu einen sehr praktikablen Ernährungsweg an, der innerhalb kurzer Zeit von einem Jeden mit Gewinn umzusetzen ist. Es ist ein gemäßigter Weg, der sich weder einem ideologischen Rohköstlertum noch einem ideologischen Veganismus verschreibt. Dieser Weg kann, aber muss sich nicht in Richtung veganer Rohkost weiterentwickeln. Die laktovegetarische Vollwertkost ohne Genussgifte mit hohem Roh-Anteil ist die beste Basis, um sich weiterzuentwickeln zum Veganismus bzw. zur hundertprozentigen Rohkost, wenn man das möchte. Die veganen Rohköstler, die das leugnen, gehen in der Regel einen Weg der Verdrängung, der nicht auf einer gründlichen Transformation beruht, sondern auf einem überzogenen Fanatismus, mit dem sie ihre Umwelt und sich selbst überfordern. Die Lebensreform-Bewegung braucht nicht Helden, die für eine puritanisch-politisch-korrekte Ernährung von ihrer Umwelt bewundert werden wollen, sondern sie braucht Brückenbauer, die einen praktikablen Weg anbieten. Waerland war so ein Brückenbauer.

Seinen ersten Vortrag in Deutschland hielt Are Waerland 1949 in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin. Wäre unser Volk seiner Lehre gefolgt, und hätte sich die Waerland-Bewegung seitdem flächendeckend ausgebreitet, so sähe es um Vieles besser in unserem Land aus.

Alle unsere großen Probleme – Drogentote oder Komasaufen, Rheuma oder Diabetes, Krankheitskosten oder Pflegenotstand, Knappheit der Ressourcen oder Umweltverschmutzung – wären nur Randerscheinungen. Die Deutschen ständen anders da, und Vieles von dem, was Are Waerland bereits vor über 50 Jahren gelehrt hat, wird heute allmählich in anderen Quellen wiederentdeckt. Wir wüssten, wie man lebt, und heute suchen wir nach diesem Wissen.
 
Die Handreichung haben wir nach dem Zweiten Weltkrieg gehabt, das Angebot, eine Gesellschaft aufzubauen, die im Kern gesund ist – körperlich, geistig, seelisch.

Die Handreichung haben wir auch heute, denn die Bücher von Are Waerland sind noch immer erhältlich. Sein erstes großes Gesundheitsbuch „Befreiung aus dem Hexenkessel der Krankheiten“ ist wahrlich ein Werk, das einem die Augen öffnen kann und einem eine neue Sicht auf das Leben eröffnet!

 
In memoriam Are Waerland,
hier eine Kurzbiographie aus einem Faltblatt des Waerlandbunds:

Are Waerland wurde am 13. April 1876 in Ekenäs (Finnland) geboren. Er studierte Philosophie an den Universitäten in Helsingfors und Edinburgh (Schottland) und später Medizin und Biologie an den Universitäten in London und Paries (Sorbonne). Nach zehnjährigem Studium ließ er sich in Uppsala (Schweden) nieder. Dort setzte er vorerst sein medizinisches Studium fort und wurde zu einem epochemachenden Biologen und zu einem der bedeutendsten Ernährungsphysiologen unserer Zeit. Er schrieb sein erstes Buch: „Im Hexenkessel der Krankheiten“, späterer Titel: „Befreiung aus dem Hexenkessel der Krankheiten“.

Schon 1936 ließ Are Waerland in einer schwedischen Zeitschrift einen Aufruf veröffentlichen, es möchten sich 1000 Freiwillige melden, die bereit wären, einen dreijährigen Versuch zu unternehmen, nach seinen Lehren zu leben. Er wollte den Beweis erbringen, dass sie dadurch vollkommen gesund würden. Es meldeten sich 1400 Probanden. Der Erfolg war überwältigend – und die Auswirkung war eine Gesundheitsbewegung in Schweden.

Von 1937 bis 1950 war er mit Vortragsreisen und dem Schreiben von Büchern und Veröffentlichungen beschäftigt. Er gründete in Schweden den Verband für Volksgesundheit; gab die schwedische Zeitschrift „Sonnenwickinger“ heraus, deren Titel er 1944 in „Waerland-Monatsmagazin“ umänderte.

Ab 1950 war Are Waerland auch in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich unterwegs, um die Menschen über die wahren Ursachen ihres Krankseins aufzuklären und ihnen einen praktikablen Weg zur Gesundheit und zur Lebensfreude zu weisen. Im November 1950 erschien zum ersten Mal in Deutschland „Waerland-Monatsmagazin“, das bis heute als Waerland-Monatsheft erscheint.
 
Wie wir das Leben gestalten sollen und die Fehler in unserer Lebensführung vermeiden können, hat kaum jemand so überzeugend ausgesprochen wie Are Waerland. Er erforschte und studierte die Baugesetze der Natur und gewann tiefen Einblick in die Dynamik des Lebens. Gerade das Erkennen der Lebens- und Naturgesetze war für ihn die Voraussetzung zur Lösung der Gesundheitsprobleme. Um dieses Erkennen hat Are Waerland immer intensiv gerungen. Er wusste, dass nur der unbeugsame, kompromisslose Wille, das Erkannte auch in die Tat umzusetzen, zum Erfolg führt.
 
Oft sprach Waerland vom Wert und der Bedeutung seiner fünfzigjährigen Erfahrung im Kampf um die Ausrottung von Krankheiten und von den Grundfesten, auf denen sein System aufgebaut ist.

„Was ich mir zu eigen machte, habe ich zuerst an mir selbst erprobt – dass ich wohl behaupten darf: ich weiß, was ich sage und ich weiß, was ich schreibe.“

Das Motto Are Waerlands war: „Für die Größe und Schönheit des Lebens!“ 13 Ehrendoktortitel bekunden seine weltweite Anerkennung. Am 20. November 1955 verstarb er in Alassio (Italien). Oft sagte er, dass der natürliche Tod nicht durch eine akute oder chronische Krankheit hervorgerufen wird, sondern dass er dadurch eintritt, dass das Herz stehen bleibt. Dieser Tod war ihm vergönnt.





Waerlands Durchbruch aus dem Jahr 1933 (Original „In the Cauldron of Disease“). Dieses Buch kann dem Menschen eine Tür aufmachen zu den wunderbaren Horizonten, die sich uns eröffnen, wenn wir bereit sind, selber aktiv zu werden.

Bezugsmöglichkeit: siehe unten!









Waerland hat eine Erneuerung des Menschentums gelehrt und vorgelebt.

Spricht nicht aus jedem dieser Bilder seine Vision vom "Neuen Menschen"?


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