Gesunde Lebensweise

Homepage von Sebastian Stranz

Belletristik


Karol, der Weißmagier

Esoterischer Gesellschaftsroman,
Books on Demand, Norderstedt,

4. überarbeitete Auflage, 2013, 300 S.,
ISBN 978-3-8391-6957-5


"Wirkliche Esoterik entlarvt die Pseudo-Esoterik" 

(Zitat)

- ein Einweihungsbuch und ein "esoterischer Gesellschaftsroman"

Was ist ein "esoterischerGesellschaftsroman"?

Der Schweizer Erfolgs-Schriftsteller Martin Suter sagt: 

„Ich halte nichts von Romanen, die zu sehr die eigene Biografie reflektieren. 
Ich versuche, das zu vermeiden“.

(Interview im stern, Nr. 09/2015, S.112)

Es zeigt sich, dass aktuell die Roman-Schriftsteller sehr erfolgreich sind, deren Romane weniger auf der eigenen Biographie als auf akribischer gesellschaftlicher bzw. historischer Recherche fundieren: Martin Suter, Frank Schätzing, Ken Follet, Rebecca Gablé usw.

Die große Hermann Hesse-Welle ist anscheinend vorbei, die Welle der „Innerlichkeit“, die Welle der Roman-Erfolge, die „zu sehr die eigene Biografie reflektieren“. Darin liegt auch eine gewisse Berechtigung: Wir sind neugierig, wollen mehr über die Welt erfahren. Und die Welt steht in einem gesellschaftlichen Umbruch. Was wir da brauchen, ist nicht Nabelschau und Selbsttherapie des Autors, sondern neue Visionen der Gesellschaft, ein fundiertes Wissen über die Möglichkeiten alternativer gesellschaftlicher und ökologisch-ökonomischer Strukturen. Deshalb steigt – gefühlt – übrigens auch allgemein der Absatz an Sachbüchern gegenüber den Romanen.

Die Grundlage für eine neue Gesellschaft liegt allerdings in einem neuen spirituellen Paradigma. Die überkommene spirituelle Ausrichtung – geprägt durch ein aufklärerisches materialistisch-demokratisches Weltbild – hat offenbar versagt. Die Emanzipation von Kirche und Aristokratie und kosmischer Verantwortung als Teil eines größeren Ganzen hat uns in ein Vakuum geführt. Ohne Religion leben wir in einem spirituellen Vakuum. Ohne starke und überhöhte Führerpersönlichkeiten leben wir in einem politischen Vakuum. Und ohne mystische Beziehung zu einem kosmischen Ganzen leben wir in einem ökologischen Vakuum. Die ungerichtete, ziellose und teilweise unbewusste Art, wie wir versuchen, diese Vakui zu füllen, ist in einer rührenden Weise unreif, aber teilweise auch gefährlich:

-      das religiöse Vakuum durch neu-esoterischen Eklektizismus,

-      das politische Vakuum durch eine stark personalisierte Demokratieform, hinter der die Inhalte oftmals verschwinden,

-      das ökologische Vakuum durch Umweltängste, die instrumentalisiert werden, um die Massen besser zu lenken, und um doch wieder nur pekuniäre Interessen zu verfolgen (Beispiel CO2-Phobie, die wissenschaftlich betrachtet der Grundlage entbehrt).

Was wir also dringend brauchen, ist eine neue spirituelle Grundlage. Ansätze dafür gibt es in der Gesellschaft bereits viele. Wer darüber ein Buch schreiben will, befindet sich in einem Dilemma. Denn ungeachtet aller gesellschaftlichen Relevanz, Spiritualität in Buchform ist ohne Reflektion der eigenen Biografie nicht zu haben, und wenn, wäre sie nicht authentisch.

Es zeigt sich, dass sich der vermeintliche Widerspruch

Reflektion der eigenen Biografie
 einerseits– fundierte Recherchearbeit andererseits 

leicht auflösen lässt. Denn der Gegenstand einer Recherche ist von der eigenen Biografie nicht zu trennen. Andererseits bedarf eine fundierte Recherche des Einsatzes der eigenen Lebenszeit – wird also unvermeidlich zu einem Bestandteil der eigenen Biografie. Und ist das Thema soziologisch, gesellschaftlich bzw. spirituell, dann IST die eigene Biografie bereits die Recherche. Das heißt, je intensiver gelebt wurde, desto gründlicher und aufschlussreicher wurde bereits recherchiert. 

Betrachten wir Ernst Haeckels „Biogenetische Grundregel“:

„Die Ontogenese rekapituliert die Phylogenese.“


Das heißt übertragen auf die menschliche Entwicklung: Die Erfahrungen und Erlebnisse des einzelnen stehen immer in einer Beziehung zur gesellschaftlichen Entwicklung. Sie machen dieselbe sichtbar und die Beschreibung dieser persönlichen Erfahrungen wird zur besten Sichtbarmachung, die möglich ist. In einer besonders intensiv gelebten Biografie können die Erfahrungen und Erlebnisse sogar zu einem Brennpunkt und Katalysator der gesellschaftlichen Entwicklung werden.

Die Romane Hermann Hesses sehe ich seit langem auch aus diesem Blickwinkel – sie sind Fingerzeige und Visionen für neue Formen des mitmenschlichen Umgangs und damit einer neuen Gesellschaft. Er selbst hat die Funktion des Schriftstellers übrigens verglichen mit einem Barometer für die Gesellschaft – er, der „Innerlichkeits-Autor“! Man verstehe den Zusammenhang!

Karol, der Weißmagier“ – als „Esoterischer Gesellschaftsroman“ – 
will genau das sein: 

das Ergebnis einer intensiven Jahrzehnte andauernden Recherche unter Einsatz der eigenen Lebenszeit. Der Anspruch ist also nicht nur, die eigene Biografie zu reflektieren, sondern sowohl Barometer zu sein für Strömungen in der gesellschaftlichen Gegenwart als auch Visionen zu bieten für eine gesellschaftliche Zukunft.

In diesem Buch wird der Versuch unternommen, sich einer Vision des ganzheitlichen Gesundheitsweges anzunähern. Es wird das Ideal vom "integrierten Menschen" entworfen, der die fehlenden Potentiale des Menschseins wieder integriert. Somit kann das Buch zu einem Türöffner werden für die Beschäftigung mit einer ganzheitlich gesunden Lebensweise, sowie zu einem Einstiegs- und Vertiefungsbuch für den spirituellen Weg.

Es beschreibt einen Ansatz der Spiritualität, der nicht abspaltet, wie die gewöhnlichen spirituellen Wege: das Weltliche vom Spirituellen, die menschliche Liebe von der göttlichen Liebe, das Gelingen der äußeren Lebensgestaltung von den Wunderkräften usw.. Sondern es geht um einen Weg, der alle Potentiale, die uns das Leben bietet, integriert, weil sie in allen einen Ausdruck des Göttlichen, bzw. eine spirituelle Aufgabe, erkennt.

Karol, Schüler der weißmagischen Loge, beklagt sich an seinem 40. Geburtstag bei seinem Meister. Er ist unzufrieden mit seinem Leben, er hat das Gefühl, nicht recht voranzukommen, er möchte nicht nur geistiges Wissen ansammeln, sondern es auch anwenden.
Unmittelbar darauf überschlagen sich die Ereignisse. Karol findet die wahre Liebe, er bekommt eine große Aufgabe übertragen, und er erkennt durch seine therapeutische Arbeit mit dem alkoholabhängigen Pawel das eigentliche Wesen der Weißen Magie.

Im zweiten Teil findet Karol unverhofft zu einer verborgenen Stadt der weißmagischen Bruderschaft. Voller Faszination lernt er dieses Wirklichkeit gewordene Utopia von Tag zu Tag mehr kennen. Gleichzeitig entdeckt er aber auch seine inneren Fesseln des Egos, die er erst ablegen muss, ehe er wirklich bereit ist, ein Teil davon zuwerden.



Die Tanzmaus und die Eule 

- Ein Märchen für Groß und Klein


Neuauflage
Verlag Books on Demand
Norderstedt, 2013
24 Seiten, farbig illustriert, 6,90 €








  

Kreislauf des Lebens

- Gedichte


Books on Demand, 2009, 48 Seiten, Paperback





Gedichte 1978 - 2008:
Eine Auswahl aus 30 Jahren zu den Themen Liebe und Vergänglichkeit,
Todessehnsucht und Lebensmut


Igel - Gedicht

 
Manchmal fühle ich mich wie ein Igelein,
das stets bei Gefahr sich rollet sofort ein.
Naht ein Luchs, ein Fuchs, ja, oder Wolf heran,
sieht er sich nur eine Stachelkugel an.
 

Aber heute hört ein Igel Autos rolln
und versucht, wie früher sich dann einzubolln.
Plattgewalzt wird er, und nichts bewirkt sein Schutz,
will er dennoch auf ihn baun aus lauter Trutz.
 

So ich fühle manchmal, wäre nicht gebaut,
zu bestehn in dieser Welt, so hektisch, laut.
Fordernd muss man seine Zähne zeigen als ein Luchs,
seine Rechte sich erklagen als ein Fuchs.
 

Muss sich seine Beute hetzen zielbewusst,
wie ein Wolf, der geht auf großem, flinkem Fuß.
Doch der Igel mit den Stummelbeinchen kann
nicht sehr viel erreichen, fühl ich dann und wann.
 

Nicht so gut verkraftet, scheint es manchmal mir,
hab ich diese Zeit wie manches andre Tier.
Große Räuber passen besser heut hinein.
Schwer ist´s heute, so ein scheuer Igel sein.
 

Doch auch immer, wenn die Liebe nahte zart,
rollte ich mich ein und zeigte Stacheln hart.
Hab ich mich entrollt, so war die Liebe fort,
und ich reute´s bitter noch am selben Ort.
 

Manchmal wünscht´ ich mir die Liebe voll Geduld,
die ganz stille mir verzeiht die Stachel-Schuld,
stille wartet, bis ich endlich fass´ Vertraun,
mich entrolle und ihr kann ins Auge schaun.
 

Aber manchmal schon mein Herz erahnen kann:
Es gibt eine Liebe, die einst irgendwann,
wenn das Igel - Ich sich still und leise trollt,
mich dann einfach wie ein Auto überrollt.

 
1995



Die stille Revolution

Gedichte 1989 - 1994


Eigenverlag, Frankfurt am Main, 1994, 99 Seiten

(zu bestellen direkt bei mir gegen eine Schutzgebühr von 5,- €, einfach Nachricht hinterlassen unter Kontakt)



In diesen Gedichten spiegelt sich das Ringen darum,

meinen religiösen Weg in dieser Welt zu leben.



Die Sehnsucht nach dem Schönen


Fragte einst ein Jüngling Platon, diesen Weisen:
„Wie kann ich der Schönheit Ehre nur erweisen.
Sieht mein Auge eine schöne Blume stehen,
wie kann ich nur ohne Schmerzen weitergehen?
 

Etwas drängt mich, ihr gerecht zu werden.
So viel Schönes frißt mich auf auf Erden.
Eine Sehnsucht  - nicht zu stillen, nicht zu sagen -
will schon bis zur Traurigkeit mein Herz zernagen.
 

Wie nur finde ich zur Einheit mit dem Schönen,
die doch alle Fasern meiner Seel’ ersehnen?
- Nicht mehr als ein schöner Mensch hervorzutreten,
sondern Schönheit lernen ‘innig’  anzubeten...“

 
„O Freund, du weißt, die Einheit kann nicht glücken
dadurch nur, indem wir so ein Blümlein pflücken.
Dann muß es verdorren, nichts ist ja von Dauer,
und im feinen Menschen stärkt sich nur die Trauer.

 
Nur der Grobe  - der will alles haben,
so sucht er die Einheit mit den Gaben.
Im Besitzen flieht die innre Fülle,
in den Händen hält er nur die Hülle.
 

Dadurch wird er unzufriedener im Herzen.
Und die Unersättlichkeit führt nur zu Schmerzen.
Im Besitzen kann man nicht zur Ruh’ gelangen -
wer mal eins besitzt, will gleich nach mehr verlangen.
 

Lasse, was dein Herz anrührt, in dir erklingen.
Man kann Schönheit malen, dichten und besingen.
Wichtig ist, daß sich dein sehnend Herz vermähle
mit der nun erwachten Faser deiner Seele.

 
Fülle sie mit innrem Leben,
und du spürst sie in dir weben!
Die Essenz von allen Dingen -
lasse sie in dir erklingen!

 
Denn der Eine, der die Welt erbauet,
hat auch dich als Ebenbild geschauet.
Also alle Dinge stehen auch geschrieben
in der eignen Seele Buch, lernst du sie lieben.“

 
Sprach der Jüngling: „Nun kann besser ich verstehen,
was Gedichte wollen und wohin sie mit uns gehen.
Nicht im Äußren sei der Lohn der Mühe,
sondern, daß die Welt in uns erblühe.

 
Nur die Liebe ohne Glück, so hör ich sagen,
schreibt Gedichte, um ihr Los dann zu ertragen.
Ich glaub, ohne dieses innere Erwachen
kann die Liebe uns nicht wirklich glücklich machen.“

 

                                                               08/1993

 

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Lieder, 

die das Herz berühren!

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Veröffentlichungen 

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Sich in der dunklen Jahreszeit mit einem ganzheitlichen Gesundheits- und Erkenntnisweg in Romanform beschäftigen, um neue Impulse für das nächste Jahr mitzunehmen...