Die Yeshua-Meditation
BoD - Books on Demand, Hamburg
Paperback, 112 Seiten: 8,90 €
demnächst auch als E-Book!
(Überarbeitung von "Yeshuas Heilstrom")
Die christliche Heilkraft ist eins mit der Erlöserkraft, die die gesamte Schöpfung durchdringt. Wir können sie durch die Yeshua-Meditation bewusst in uns erfahren. Wenn der Erlöserfunke in uns lebendig wird und zur leuchtenden Flamme wird, dann kann er uns heilen - und verwandelt gleichzeitig unser gesamtes Leben. Es ist der Schlüssel für Gesundheit, langes Leben, Erkenntnis und ein wahrhaft göttlich gesetzmäßiges Leben in der Fülle.
Zitat:
"Wir ändern nicht unser Leben, um den Gral zu finden.
Sondern wir finden den Gral, und DAS ändert dann unser gesamtes Leben!"
Gedicht aus "Die Seerose" (2024):
Der Gral
Es war des jungen Ritters Ziel,
als Held den goldnen Gral zu finden,
mit Mut, mit kühnem Ehrgeiz viel
sich für das hehre Ziel zu schinden.
Der gute seltne Same sein –
und nicht unnütz zertrampelt werden,
nicht unter Dornen ganz allein
geraten in dem Kampf auf Erden.
Es war des jungen Ritters Traum,
den Becher selbst einst zu berühren,
der Welten Lauf als bunten Schaum
nicht lassen seine Seel‘ verführen.
Die Welt mit ihrem Angebot
voll Stolz nur eisern zu verachten,
nur hinter Weltenschaum und Tod
nach jenem goldnen Gral zu trachten.
Der alte Ritter schließlich fand
nach Mühen, Opfern, Kämpfen, Ringen
den Brunn‘ des Heils, sein Sehnsuchtsland,
des kühnen Wegs verdient Gelingen.
Geschieht im stillen Kämmerlein
und kein Posaunenchor erschallet,
wenn in dem Seelengrund ganz fein
der Strom des Heils auf ewig wallet.
Ein unaussprechlich süßer Lohn
harrt des Christen Sehnen, Ringen,
kann diese Welt mit Locken, Drohn
ihn nicht von seinem Weg abbringen.
Doch hätt‘ der junge nie gedacht,
auf was der alte Ritter schauet,
welch Opfer er dafür gebracht,
was ihn von innen neu erbauet.
Im Außen Liebe, Wohlstand, Geld,
Erfolg und Ruhm – alles verloren,
damit im Innern jene Welt,
die ewig währt, wird neu geboren.
Sogar Gesundheit, jenes Gut,
das noch der Reichtum ist der Armen,
hat seines Lebens wilde Wut
genommen ihm ohne Erbarmen.
Er weiß, wär’s Abendland so hell,
so überragend über allen,
wie es behauptet, und so kulturell –
so hoch wär‘ der Tribut nicht ausgefallen.
Der wahre Christ ein Fremdling ist,
noch immer, und die Welt verachtet,
wonach er auf der Suche ist,
das Gralsziel, das den Sinn ihm brachte.
Der Schatz, den diese Welt nicht will,
wird von dem Ritter einst gefunden.
Die Welt, sie kümmert’s nicht, bleibt still –
doch kann die Seele nun gesunden.
